Die Ducati Scrambler – wir verneigen uns vor Fabio Taglioni …

Schon Ende der 50er Jahre beschäftigte sich Ducati mit den leichten Offroadern und Enduros, die in den USA so gefragt, erfolgreich und stilbildend waren. Also startete man bereits 1961 mit einer 250er auf dem US-Markt. 1966 initiierte der legendäre Ducati-Chefentwickler Ing. Fabio Taglioni eine neue Einzylinder-Motorenfamilie mit Königswellensteuerung – größer und stärker. Unter der Bezeichnung "carter larghi" ging diese ab Frühjahr 1968 mit breiterem Gehäuse in Produktion - die Ducati Scrambler wurde erwachsen. 

Vier Leistungsstufen der Motorisierung hatte die Ducati Scrambler zu bieten – mit 125, 250, 350 und 450 Kubikzentimetern Hubraum, alle Motoren aus dem Ducati-Stammwerk Borgo Panigale in Bologna – und alle sorgten für ausgeprägte, lebenslustige Vibrationen über das gesamte Drehzahlband. Die Träume von damals, vor allem die Scrambler 350, sind heute heißbegehrte und gesuchte Raritäten. Im Jahr 1971 endete die Produktion der Ducati Scrambler. 

Jetzt bereichert das Modellportfolio der Marke aus Italien wieder nachhaltig.